| "Wer hier regiert - entscheiden WIR" |
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Politische Prominenz
an der Friedrich-Kammerer-Schule Am 31.01.2011 besuchten die fünf Landtagskandidaten des Wahlkreises 5 (Böblingen/Sindelfingen) Paul Nemeth (CDU), Florian Wahl (SPD), Stefan Dreher (Die Linke), Roger Hahn (Bündnis 90/Die Grünen) und Jan B. Rittaler (FDP) die Friedrich-Kammerer-Schule in Ehningen. Dies war ein willkommener Auftakt zum eigentlichen Jugendpolitikprojekt „U18" der Schulsozialarbeit und der offenen Jugendarbeit in Ehningen. ![]() Klasse 9 mit den Landtagskandidaten Stefan Dreher (v.l.), Paul Nemeth, Roger Hahn (Rollstuhl); Jan B. Rittaler und Florian Wahl (hinten) sowie der Leiterin des Planspieles Frau Anja Kurz (oben rechts) Die Hauptschule in Ehningen ist die einzige Schule in ganz Baden-Württemberg, die am Politikplanspiel der Heinrich-Böll-Stiftung „Wer hier regiert - Entscheiden WIR!", teilnimmt. Ziel war es, die Schüler der Klasse 9 auf die kommende Landtagswahl und die sogenannte U18-Wahl neugierig zu machen. Bei dieser können alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben. So wurde für die Schüler Demokratie erfahrbar, sie erlernten, wie politische Arbeit praktisch aussieht und informierten sich über Inhalte, Wahlprogramme, Standpunkte und Themen von Parteien. Im Vorfeld des Planspiels hatten sich die Hauptschüler für die Themen Bildungspolitik und Energiepolitik entschieden und diese Themen, teilweise auch im Unterricht, inhaltlich für die anschließenden Koalitionsverhandlungen vorbereitet. Frau Anja Kurz, Mitarbeiterin der Heinrich Böll Stiftung, unterstützte zusammen mit dem Schulsozialarbeiter Jörg Hanselmann die Schüler der Klasse 9 beim Durcharbeiten der Wahlprogramme und beide standen ihnen mit zahlreichen und wertvollen Tipps bei den Koalitionsverhandlungen zur Seite. Grundlage für die Verhandlungen war ein vorher festgelegtes Wahlergebnis. Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen ergab dann, dass die CDU und Die Grünen die notwendige Mandatsmehrheit in Baden-Württemberg durch geschickte Verhandlungen erreicht hätten. Am Nachmittag war es dann soweit. Endlich konnten die 13 Schüler all ihre politischen und persönlichen Fragen, die sie vorher gut vorbereitet hatten, bei einer „ Speed-Dating-Runde" mit den Wahlkreiskandidaten loswerden. Bild 2 Alle 10 Minuten mussten die Kandidaten den Gruppentisch wechseln und die Schüler der Klasse 9 bekamen dadurch die Möglichkeit geboten, sich unterschiedliche Meinungen und Haltungen zu bestimmten Themen, wie z.B. Stuttgart 21, Atomausstieg, etc. anzuhören und sie für sich persönlich einzuordnen. In der anschließenden Rückmelderunde waren sich alle Teilnehmer, einschließlich der Politiker, einig, dass diese Fragerunde ein gegenseitig wertvoller und wichtiger Austausch war, um Jugendliche für das Thema Politik zu interessieren. Die Politiker sind außerdem gespannt, an welcher Stelle die Schüler der Klasse 9 bei der U-18 Wahl, am Freitag den 18. März, ihr Kreuz machen werden. |




